Achtsame Kommunikation in Beziehung

Irene Scherz

... wenn du dich nach mehr Tiefe, Selbstkontakt und authentischem Sein in Beziehung sehnst.

Wie oft passiert es, dass wir in einem Gespräch sind und uns innerlich nicht ganz wohlfühlen, ohne genau sagen zu können, warum? Manchmal entsteht dabei das Gefühl, dass wir zwar miteinander sprechen, aber innerlich nicht wirklich in Verbindung sind – mit uns selbst oder mit dem anderen.

Genau in diesen Momenten kann es passieren, dass wichtige Dinge nicht ausgesprochen oder nicht so gehört werden, wie sie gemeint waren.

Vielleicht erkennst du dich hier wieder...

  • Erst nach einem Gespräch merkst du, dass du eigentlich etwas ganz anderes sagen wolltest.
  • Du sagst „passt schon“, obwohl es innerlich nicht wirklich passt.
  • Du erklärst viel, statt klar zu sagen, was du eigentlich brauchst.
  • Eigentlich möchtest du etwas ansprechen, hältst dich aber aus Angst vor Reaktion zurück.
  • Immer wieder erlebst du Missverständnisse in Beziehungen oder im Beruf.
  • Nach Gesprächen fühlst du dich oft erschöpft oder innerlich unklar.
  • Im Moment des Gesprächs weißt du selbst nicht mehr genau, was du eigentlich sagen wolltest.

  • Du ärgerst dich später über dich selbst, weil du „nicht klar warst“.
  • Du erlebst, dass du dich in wichtigen Gesprächen selbst verlierst.
  • Du wünschst dir, klarer und gleichzeitig verbunden zu kommunizieren.

Die Kraft bewusster Kommunikation – Beziehung als Erfahrungsraum

In der achtsamen Kommunikation in Beziehung verbinden sich Elemente aus der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg und dem Ehrlichen Mitteilen nach Gopal Norbert Klein mit einer tiefen, körper- und beziehungsorientierten Wahrnehmung dessen, was im Kontakt geschieht. Im Zentrum steht nicht nur, was gesagt wird, sondern auch, wie du dich selbst in Beziehung erlebst. Viele Kommunikationsmuster entstehen nicht rein kognitiv, sondern sind eng verbunden mit früheren Beziehungserfahrungen und den Reaktionen unseres Nervensystems auf Nähe, Konflikt oder Unsicherheit.

In der gemeinsamen Arbeit entsteht deshalb ein Raum, in dem Kommunikation nicht nur „besser gemacht“, sondern unmittelbar erlebt und erforscht werden kann. Du beginnst zu bemerken, was in dir geschieht, während du in Kontakt bist – und wie sich Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen gegenseitig beeinflussen. Dabei geht es nicht darum, richtig oder falsch zu kommunizieren, sondern bewusster wahrzunehmen, was in Beziehung eigentlich passiert und welche inneren Bewegungen dich dabei leiten.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen unter anderem:

  • das bewusste Unterscheiden von Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte
  • das Erkennen innerer Reaktionen im Kontakt mit anderen Menschen
  • das Wahrnehmen von Schutzmustern in Beziehungssituationen
  • die Verbindung von Sprache, Körperempfindung und innerem Erleben
  • ein achtsamer Umgang mit Nähe, Distanz und Konflikten

In diesem Prozess wird Beziehung selbst zum Erfahrungsraum: nicht nur etwas, das reflektiert wird, sondern etwas, das im Hier und Jetzt bewusst wahrgenommen und verstanden werden kann. Dadurch kann sich nach und nach mehr Klarheit, Selbstkontakt und Echtheit im Umgang mit anderen Menschen entwickeln – ohne dich dabei zu überfordern oder dich selbst zu verlieren.

Was in unserer gemeinsamen Zeit geschehen kann

In unserer gemeinsamen Arbeit zur Achtsamen Kommunikation in Beziehung schauen wir auf konkrete Situationen aus deinem Alltag – aus der Partnerschaft, aus beruflichen Gesprächen oder aus anderen Beziehungen, die dich innerlich noch beschäftigen. Oft geht es dabei um Momente, in denen etwas im Kontakt nicht wirklich rund war: du hast etwas gesagt oder nicht gesagt, hast dich angepasst, zurückgehalten oder im Nachhinein gemerkt, dass du eigentlich etwas anderes meintest.

Wir nehmen uns diese Situationen gemeinsam in Ruhe vor und schauen behutsam hin: Was ist eigentlich genau passiert? Was war in dir in diesem Moment lebendig – vielleicht ein Gedanke, ein Gefühl, eine körperliche Reaktion oder ein Bedürfnis, das keinen Ausdruck gefunden hat?

Dabei wird oft spürbar, wie viel in solchen Momenten gleichzeitig innerlich passiert – und wie schnell sich das im Kontakt vermischt.

Gemeinsam sortieren wir unter anderem:

  • was du in der konkreten Situation tatsächlich wahrgenommen hast
  • welche Gedanken und inneren Bewertungen dabei entstanden sind
  • welche Gefühle und Körperempfindungen sich gezeigt haben
  • welches Bedürfnis in dir berührt wurde
  • und was du deinem Gegenüber eigentlich sagen möchtest oder sagen wolltest

Im gemeinsamen Erforschen entsteht nach und nach mehr Klarheit darüber, was in dir passiert, während du in Beziehung bist.

Dadurch kann sich Kommunikation weniger wie ein „Reagieren im Moment“ anfühlen, sondern mehr wie ein bewusster Kontakt mit dir selbst – mitten im Gespräch mit anderen.

Die Erfahrung, in Kontakt mit uns selbst und anderen zu sein, stillt die Sehnsucht, uns durch und durch lebendig zu fühlen.

Laurence Heller & Aline LaPierre

Wie sich deine Kommunikation und deine Beziehungen verändern können

Vielleicht bemerkst du irgendwann, dass du in Gesprächen einen Moment früher wahrnimmst, was in dir passiert – bevor du automatisch reagierst oder dich zurücknimmst. Vielleicht spürst du deutlicher, was du wirklich sagen möchtest, und kannst dir erlauben, einen kurzen Moment länger bei dir zu bleiben, auch wenn Kontakt gerade herausfordernd ist.

Mit der Zeit kann sich deine Kommunikation weniger wie ein inneres Ringen anfühlen, sondern mehr wie ein bewusster Ausdruck dessen, was in dir lebendig ist. In Beziehungen entsteht dadurch oft mehr Klarheit darüber, was dir wichtig ist – und gleichzeitig mehr Verständnis für dich selbst im Kontakt mit anderen.

Nicht im Sinne von „richtig kommunizieren“, sondern eher als ein langsames Entwickeln von mehr innerer Sicherheit, während du in Beziehung bist.

Dabei merkst du unter anderem ...

  • dass du früher wahrnehmen kannst, wenn du dich innerlich zurückziehst oder anpasst.
  • dass du leichter Worte für das findest, was in dir wirklich da ist.
  • dass du in Gesprächen eher mit dir selbst in Verbindung bleibst.
  • dass du mehr Sicherheit darin erlebst, dich im Kontakt zu zeigen

Und manchmal kann sich genau aus dieser Erfahrung heraus etwas ganz Neues entwickeln: mehr Sicherheit in dir selbst und mehr Lebendigkeit im Kontakt mit anderen.

Lerne mich kennen

Wenn du spürst, dass dich dieses Thema anspricht, lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch (ca. 30 Minuten) ein.

Hier kannst du mich kennenlernen und gemeinsam mit mir schauen, ob sich dieser Weg für dich stimmig anfühlt.

Irene Scherz

Traumatherapeutin

Email: irene@herzens-therapie.de

Telefon: +49 151 128 154 06

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