Traumatherapie bei persönlichen Krisen und Beziehungsproblemen

Irene Scherz

Die spontane Bewegung in uns allen zielt auf Kontakt. Ungeachtet dessen, wie zurückgezogen und isoliert wir geworden sind, und ungeachtet der Schwere des Traumas, das wir erlebt haben, gibt es – gerade so, wie die Pflanze sich spontan auf die Sonne zubewegt – in jedem von uns einen Impuls in Richtung Kontakt mit uns selbst und mit anderen.

Laurence Heller

Du bist hier richtig, wenn

  • du im Alltag schnell gestresst bist, dich überfordert fühlst oder schwer zur Ruhe kommst.
  • du dich in Beziehungen immer wieder unsicher, angepasst oder verletzt erlebst.
  • dein Körper häufig angespannt ist oder du dich innerlich unruhig und „getrieben“ fühlst.
  • dich ein bestimmtes Ereignis innerlich nicht loslässt und du es immer wieder gedanklich oder körperlich durchlebst.

Was ich dir anbieten kann...

Ich biete dir einen ruhigen, einfühlsamen Raum, in dem du mit deinem Erleben so da sein kannst, wie es gerade ist – ohne Druck und in deinem eigenen Tempo. Gemeinsam schauen wir auf das, was dich innerlich bewegt, und gehen Schritt für Schritt in Richtung mehr Stabilität, Klarheit und Sicherheit in dir.

 

Dabei verbinden sich Gespräch, Körperwahrnehmung und achtsame Begleitung zu einem Prozess, der dich darin unterstützt, dich selbst wieder sicherer und lebendiger zu erleben.

Was genau ist denn ein Trauma?

Ein Trauma entsteht, wenn eine Erfahrung zu überwältigend ist, um sie im Moment gut verarbeiten zu können. Dabei kann sowohl ein einzelnes, schockartiges Ereignis (Schocktrauma) eine Rolle spielen, als auch länger anhaltende Erfahrungen in der frühen Beziehung zu wichtigen Bezugspersonen (Bindungs- und Entwicklungstrauma).

Beim Schocktrauma reagiert das Nervensystem oft mit intensiven Schutzreaktionen wie Erstarren, innerem Abschalten oder dem Wiedererleben der Situation. Beim Bindungs- und Entwicklungstrauma geht es eher um wiederkehrende Erfahrungen von Unsicherheit, emotionalem Alleinsein oder Anpassung in Beziehungen.

Beides kann bis ins heutige Leben wirken und sich in Körper, Gefühlen, Beziehungen oder im eigenen Erleben von Sicherheit zeigen.

Wie ein Trauma entsteht...

Wenn wir eine Situation erleben, die zu überwältigend ist, reagiert unser Nervensystem automatisch mit Schutzreaktionen. Je nach Möglichkeit entstehen dabei Reaktionen wie Kampf (Fight), Flucht (Flight) oder Erstarren (Freeze). Diese Reaktionen helfen uns, mit akuter Bedrohung umzugehen und uns zu schützen.

Wenn sie jedoch nicht vollständig abgeschlossen werden können, bleibt die Erfahrung im Nervensystem gebunden. Das bedeutet, dass der Körper und das innere Erleben auch später noch so reagieren können, als wäre die ursprüngliche Situation nicht vorbei.

Neben solchen Schocktraumata gibt es auch Bindungs- und Entwicklungstraumata. Sie entstehen nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch wiederholte Erfahrungen in frühen Beziehungen – zum Beispiel, wenn wir uns nicht gesehen, nicht sicher oder nicht unterstützt fühlen konnten. Die Reaktionen darauf sind oft weniger sichtbar, zeigen sich aber tief im Inneren: etwa durch ein Gefühl von innerem Abschneiden, durch Scham oder Schuld oder durch die Tendenz, sich selbst zurückzunehmen.

... und wie es sich im Nervensystem abspeichert

Beide Formen von Trauma haben gemeinsam, dass sich die damit verbundenen Reaktionen im Nervensystem speichern.

Dieses Nervensystem prägt auch im Erwachsenenalter, wie wir die Welt wahrnehmen und wie wir reagieren. Bei Schocktraumata kann es dazu führen, dass Situationen schneller als unsicher erlebt werden und der Körper in Alarmbereitschaft geht. Bei Bindungs- und Entwicklungstrauma zeigt sich die Prägung häufig in Beziehungen: Wir geraten immer wieder in vertraute Muster, fühlen uns schnell unsicher im Kontakt oder verlieren den Zugang zu uns selbst.

So wirken frühere Erfahrungen oft unbewusst weiter – nicht, weil wir es wollen, sondern weil unser Nervensystem gelernt hat, auf diese Weise für Sicherheit zu sorgen.

Traumata und ihre Folgen zeigen sich häufig so im Alltag...

  • schnelle Überforderung in stressigen oder unübersichtlichen Situationen
  • innere Unruhe oder das Gefühl, „nicht richtig zur Ruhe zu kommen“
  • starke emotionale Reaktionen, die sich schwer steuern lassen
  • Rückzug oder Schwierigkeiten, in Kontakt mit anderen zu bleiben
  • wiederkehrende Beziehungsmuster, die als belastend erlebt werden
  • Schwierigkeiten, Vertrauen oder Sicherheit in Beziehungen zu spüren
  • das Gefühl, oft angespannt, „auf Alarm“ oder wachsam zu sein
  • emotionale Taubheit oder das Gefühl, innerlich wenig zu spüren
  • Schwierigkeiten, Entscheidungen klar zu treffen oder bei sich zu bleiben
  • körperliche Symptome wie Anspannung, Erschöpfung oder Schlafprobleme
  • auch viele psychosomatische Erkrankungen lassen sich durch erlebte Traumata erklären und durch Traumatherapie auflösen

Trauma ist nicht das, was dir jetzt passiert, sondern es ist das, was als Resultat dessen, was dir passiert ist, in deinem Inneren stattfindet.

Gabor Mate

So kann ich dich begleiten

Im Gespräch entsteht ein Raum, in dem du dich selbst besser verstehen kannst.

Mit liebevoller Aufmerksamkeit und in einem ruhigen, achtsamen Tempo erkunden wir gemeinsam, was sich im Moment in Gedanken, Gefühlen und Körperreaktionen zeigt.

Das hilft dir, alte Muster zu lösen und mehr innere Stabilität zu entwickeln.

Hier steht dein Nervensystem im Mittelpunkt.

Dein Körper darf ganz von selbst beginnen, Spannungen und Stress zu lösen - ohne dass du etwas tun oder verstehen musst.

So können sich innere Ruhe, Regulation und ein Gefühl von Sicherheit von innen heraus entwickeln.

In meiner Begleitung übst du wahrzunehmen, was im Kontakt in dir ausgelöst wird - in Gedanken, Körper und Gefühlen - und lernst, dies aus deinem eigenen Erleben heraus mitzuteilen.

So wirst du immer authentischer und echte Verbindung in Beziehung entsteht.

Lerne mich kennen

Wenn du mich und meine Arbeitsweise kennenlernen möchtest, lade ich dich zu einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch (ca. 30 Minuten) ein.

Wir schauen gemeinsam, was dich gerade bewegt und mit welchem Angebot ich dich unterstützen kann.

Irene Scherz

Traumatherapeutin

Email: irene@herzens-therapie.de

Telefon: +49 151 128 154 06

Oder nutze das Kontaktfomular

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oder Tremsdorf (Nuthetal / Potsdam)

oder Puntagorda (La Palma)