
Körperorientierte Traumatherapie
Irene Scherz
Für mehr innere Freiheit, Verbundenheit und Stabilität im Leben
Was in unserer gemeinsamen Zeit geschehen kann
In der körper- und tiefenpsychologisch orientierten Traumatherapie entsteht ein sicherer Raum, in dem du dich belastenden Erfahrungen behutsam annähern kannst – ohne dein Nervensystem zu überfordern.
Dabei verbinden sich körperorientierte Ansätze wie Somatic Experiencing mit dem beziehungsorientierten Blick von NARM NeuroAffectives Beziehungs Modell.
In unserer gemeinsamen Zeit richten wir die Aufmerksamkeit auf das, was sich gerade in dir zeigt – im Denken, im Fühlen und im Körper.
Dabei orientieren wir uns nicht an einem festen Ablauf, sondern an deinem inneren Erleben im Moment.
Wir arbeiten in deinem Tempo.
Und du behältst jederzeit die Kontrolle über den Prozess.
Das bedeutet konkret:
- Wir folgen deinen Impulsen und Grenzen
- Wir gehen nur so weit, wie es sich für dein Nervensystem stimmig anfühlt
- Und wir schaffen immer wieder Momente von Orientierung, Stabilität und Regulation
Sowohl in der Arbeit mit Schocktrauma (Somatic Experiencing) als auch mit Bindungs- und Entwicklungstrauma (NARM) steht im Mittelpunkt, dass dein Nervensystem neue Erfahrungen machen kann – nicht über Überforderung und Druck, sondern über achtsame, verkörperte Schritte.
Der Körper erinnert sich
Im Mittelpunkt der körperorientierten Traumatherapie steht die Annahme, dass traumatische Erfahrungen nicht nur als Erinnerung im Kopf gespeichert sind, sondern sich vor allem im Nervensystem und im Körper niederschlagen – etwa in Form von Anspannung, innerer Unruhe, Erstarrung oder wiederkehrenden Beziehungsmustern.
Ein zentrales Anliegen ist es, Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken und innere Überzeugungen ins Bewusstsein und in Kontakt zu bringen.
Dabei wird nicht nur „über“ Erfahrungen gesprochen, sondern es wird immer wieder eingeladen zu bemerken:
- Was zeigt sich gerade im Körper?
- Was passiert im aktuellen Moment?
- Welche inneren Reaktionen werden spürbar?
Durch diese Form der achtsamen Wahrnehmung entsteht nach und nach mehr Selbstregulation, Orientierung und innere Stabilität.
Wenn frühe Beziehungserfahrungen bis heute wirken
Bindungs- und Entwicklungstrauma entsteht meist über längere Zeit in frühen Beziehungen. Die Auswirkungen zeigen sich häufig in der Art, wie wir uns selbst und andere erleben.
Wenn diese Themen dich ansprechen, kann dir die Arbeit mit NARM™ weiterhelfen:
- Wiederkehrende Beziehungsmuster
Zum Beispiel Nähe suchen und gleichzeitig zurückweichen oder sich in Beziehungen verlieren. - Schwierigkeiten, sich selbst zu spüren oder eigene Bedürfnisse wahrzunehmen
Oft ist unklar, was man eigentlich möchte oder braucht. - Ein Gefühl von innerer Unsicherheit oder „nicht richtig sein“
Ein oft tief verankertes Erleben von Selbstzweifeln oder mangelndem Selbstwert. - Probleme mit Nähe, Vertrauen oder Abgrenzung
Beziehungen können sich entweder zu intensiv, zu distanziert oder schwer regulierbar anfühlen. - Starke emotionale Reaktionen oder innere Rückzugsbewegungen Gefühle können überwältigend sein – oder kaum spürbar.
Wenn dein Körper das Erlebte noch festhält
Schocktraumata entstehen meist durch einzelne überwältigende Ereignisse. Die Auswirkungen zeigen sich häufig direkt im Nervensystem und in Reaktionen des Körpers.
Wenn diese Themen dich ansprechen, kann dir die Arbeit mit Somatic Experiencing (SE)® weiterhelfen:
- Anhaltende innere Anspannung oder Übererregung
Das Nervensystem bleibt in Alarmbereitschaft, auch wenn die Situation längst vorbei ist. - Plötzliche Stressreaktionen oder Überforderung im Alltag
Bestimmte Situationen können intensive Reaktionen auslösen, die sich nicht immer logisch erklären lassen. - Gefühl von Erstarrung oder innerem „Abschalten“
Neben Übererregung kann auch das Gegenteil auftreten: ein Gefühl von Leere, Taubheit oder Rückzug. - Körperliche Symptome ohne klare medizinische Ursache
Zum Beispiel Unruhe, Zittern, Schlafprobleme oder ein dauerhaftes Spannungsgefühl im Körper. - Das Gefühl, dass der Körper das Erlebte nicht „loslässt“ Obwohl das Ereignis vorbei ist, bleibt es im Körper präsent und wirkt weiter.
Gemeinsame Grundlagen von NARM™ und Somatic Experiencing (SE)®
Meine Arbeit in der körperorientierten Traumatherapie ist stark geprägt von diesen zwei einflussreichen traumatherapeutischen Ansätzen.
Beide teilen wesentliche Grundprinzipien:
Arbeit im Hier und Jetzt
Der Fokus liegt weniger auf der detaillierten Aufarbeitung der Vergangenheit, sondern darauf, wie sich Erfahrungen jetzt zeigen.
Einbezug des Körpers
Der Körper wird als zentrale Ressource verstanden, über die Regulation und Veränderung möglich werden.
Langsamkeit und Achtsamkeit
Veränderung geschieht nicht durch Druck, sondern durch ein bewusstes, schrittweises Annähern.
Wieder mehr innere Freiheit und Verbundenheit erfahren mit NARM™
- Du entwickelst ein tieferes Gefühl von innerer Verbundenheit
Nicht nur zu anderen, sondern auch zu dir selbst. Du spürst klarer, wer du bist und was dir wichtig ist. - Beziehungen werden weniger von alten Mustern bestimmt
Du erkennst, was sich wiederholt – und bekommst mehr Spielraum, dich anders zu erleben und zu verhalten. - Du kannst dich im Kontakt zeigen, ohne dich zu verlieren oder zurückzuziehen
Nähe und Selbstsein werden nicht mehr als Gegensatz erlebt. Es entsteht mehr Sicherheit darin, in Beziehung zu sein und gleichzeitig bei dir zu bleiben.
Zurück zu mehr innerer Stabilität mit Somatic Experiencing (SE)®
- Du kannst dich im Hier und Jetzt wieder sicher fühlen
Situationen, die vorher schnell Stress oder Überforderung ausgelöst haben, verlieren ihre Intensität. Dein Nervensystem lernt, zwischen damals und heute zu unterscheiden. - Dein Körper findet zurück in Regulation und Ruhe
Anspannung, innere Unruhe oder ein Gefühl von „ständig unter Strom stehen“ können sich Schritt für Schritt lösen. Du erlebst mehr Stabilität und innere Ausgeglichenheit. - Dein Körper kann Belastendes abschließen, statt es festzuhalten
Reaktionen, die immer wieder auftauchen, dürfen sich regulieren. Das Erlebte verliert seine unmittelbare Wirkung und wird mehr zu etwas Vergangenem.
Lerne mich kennen
Du bist unsicher, welche Methode genau für dich geeignet ist.
Oder du willst mich und meine Arbeitsweise kennenlernen.
Dann lade ich dich zu einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch (ca. 30 Minuten) ein.
Wir schauen gemeinsam, was dich gerade bewegt und mit welchem Angebot ich dich unterstützen kann.
Irene Scherz
Traumatherapeutin
online
oder Tremsdorf (Nuthetal / Potsdam)
oder Puntagorda (La Palma)